Vielen Dank lieber Kurt Jacober für die 48 Jahre bei der Schreinerei Schneider

21. Dezember 2018
Kurt Jacober geht am 31.12.2018 nach 48 Jahren in Pension. Wir danken ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und für alles, was wir in den vielen Jahren miteinander erleben durften!

Am 2. November 1970 trat Kurt Jacober in die Schreinerei Schneider ein. Der bislang in Linthal (Glarus) wohnhafte junge Berufsmann suchte eine neue Herausforderung. Durch seine verwandtschaftliche Beziehung zu seinem Götti Hans Krähenbühl-Brechbühl bot sich die Möglichkeit, in unserem Betrieb eine passende Stelle zu finden. Der heute leider verstorbene Hans Krähenbühl war bis zu seiner Pensionierung ebenfalls über 40 Jahre bei uns als Schreiner-Maschinist tätig. Vor 48 Jahren zählte unser Betrieb 18 Mitarbeitende – die heutige Schneider Gruppe mit den Firmen Schreinerei Schneider, Systemtech Schneider und Coratec umfasst mittlerweile total 170 Mitarbeitende.

Rasch stellte Firmengründer Hugo Schneider fest, dass Kurt Jacober an allen neuen Aufga-ben und an vielseitigen Arbeitseinsätzen interessiert war. Es bereitete ihm Freude, im Schreinerberuf immer wieder etwas Neues zu erlernen. So spezialisierte er sich frühzeitig darauf, auf dem damals neuen und modernsten Vierseiten-Hobelautomaten Arbeiten für den Fensterbau und den Innenausbau auszuführen. Tausende von Kilometern Holzprofile wurden durch ihn auf dieser Maschine bearbeitet. Nebenbei betreute er auch die 1972 neu installierte Holzschnitzelfeuerung. Im Laufe der Jahre spezialisierte sich Kurt Jacober zudem auf das Reparieren und Unterhalten des Maschinenparkes. Als vielseitiger Allrounder und dank seinem handwerklichen Geschick erlernte er auch den Umgang mit Metall und Mecha-nik. Aufgrund seiner langjährigen Mitarbeit in der Glaserei zeichnete er schliesslich verant-wortlich für den gesamten Glaseinsatz unserer Fenster. Seine Fähigkeiten und seine Bereit-schaft, schon in jungen Jahren überall dort Einsatz zu leisten, wo gerade Not am Mann war, machten ihn zu einem beliebten Mitarbeiter. Die bekannten hellblauen Firmenfahrzeuge wurden während vieler Jahre von Kurt Jacober unterhalten und jeweils auf Hochglanz po-liert. Im Staplerfahren war er schon in jungen Jahren – sowohl auf dem alten Frontstapler wie auch auf dem damals neuen schweren Seitenstapler – der grosse Könner. Durch seine in frühen Jahren absolvierte Lastwagenprüfung ist er heute noch aushilfsweise mit unseren Lastwagen unterwegs.

Einsätze nach Feierabend waren für Kurt Jacober normal, aber für die Firmenchefs nie eine Selbstverständlichkeit. Durch die lange Zusammenarbeit entwickelte sich auch eine freundschaftliche Beziehung. Kurt gehörte einfach immer zu uns Schneiders! Dank seines kollegialen Verhaltens und als stiller Schaffer geniesst er bei seinen Freunden in den Prattler Verei-nen ein grosses Ansehen. So ist er zum Beispiel während der Fasnachtszeit in der Radler-Scheune am Schützenweg 7 als Koch unter anderem für die feinen Rahmschnitzel verantwortlich. Die Scheune am Schützenweg war übrigens der erste Standort unserer 1936 gegründeten Schreinerei!

Im Jahr 1978 heiratete Kurt Jacober die Prattlerin Elisabeth Meier. Sie war während einiger Jahre auch als Teilzeitmitarbeiterin in unserer Schreinerei tätig. Seine Vielseitigkeit, sein fachliches Wissen und seine Einsatzfreude waren trotz unserem Firmen-Wachstum und unseren Spezialisten in den einzelnen Abteilungen immer sehr gefragt. Er war immer ein fast nicht ersetzbarer Mitarbeiter. Noch eine aussergewöhnliche Feststellung: Kurt Jacober war während seiner 48-jährigen Mitarbeit nur einmal Krank geschrieben! Seine Zuvorkommenheit und seine Treue sowie sein unermüdlicher Einsatz für unser Unternehmen werden uns in Zukunft sehr fehlen. Wir wünschen Kurt Jacober und seiner Frau Elisabeth im Namen aller unserer Mitarbeitenden alles Gute, viel Freude und Zeit zum Geniessen in ihrem neuen Lebensabschnitt. Wir danken ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und für alles, was wir in den vielen Jahren miteinander erleben durften!

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